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Im Zauber der französischen Musik

Maurice Duruflé war ein wählerischer Perfektionist. Sein grösstes und bedeutendstes Werk ist das «Requiem». Er baute es auf den Themen der gregorianischen Totenmesse auf. Die schlichten Melodien sind in eine harmonische Klangsinnlichkeit gekleidet. Im Werk überwiegen Eindrücke von Ruhe, Frieden und spirituellem Optimismus.

Maurice Ravel fühlte sich mit seinen «5 Gesängen für Chor und Orchester» ganz von irdischen Impressionen und Gelüsten angetan. In Text und Musik wird die Schönheit von sinnlichen Tempel­tänzerinnen, der Nacht, des Morgenerwachens, des Lichts und ein südfranzösischer Morgen besungen. Ravel war 25 bis 30 Jahre alt, als er die 5 Gesänge für den «Rom-Preis» komponierte, wo sie bei der konservativen Jury kein Gehör fanden. Verärgert zog er die Stücke zurück. Erst kürzlich wurden sie wieder entdeckt und der Zürcher Musiker Daniel Bossard hat das Stimmenmaterial neu überarbeitet, sodass jetzt erstmals alle 5 Stücke zur Aufführung gelangen können.

Gabriel Fauré komponierte seine «Pavane» im Auftrag der Vicomtesse Elisabeth von Greffulhe. Die Musik beschreibt die Gewandtheit von Tänzerinnen und die grossen Seufzer der Tänzer. Die einprägsame Musik und Harmonik verhalfen dem Stück sehr bald berühmt zu werden.

Lassen wir uns von der wundervollen französischen Musik verzaubern!



 





Konzertchor Diverticanto | Felix Reolon, Dirigent | Ida-Sträuli-Strasse 87 | 8404 Winterthur | E-Mail | Letzte Änderung: 30.06.2020